Netzflügler

Die Netzflügler oder Hafte sind eine eher unbekannte, unauffällige Insektenordnung, die in Mitteleuropa mit nicht sehr vielen Arten vertreten ist. Sie besitzen charakteristische, geaderte Flügel, die denen der Libellen ähnlich sind. Die bekanntesten Arten sind die Florfliegen, die Schmetterlingshafte und die Ameisenjungfern mit ihren bekannten Larven, den Ameisenlöwen, die im Sand Trichter bauen, in die ihre Beutetiere hineinfallen. Viele Netzflügler sind nachtaktiv und darum nicht so leicht zu beobachten; außerdem sind sie meist eher klein und unauffällig gefärbt. Eine Ausnahme bilden mehrere große, hübsche und tagaktive Arten, die im Mittelmeergebiet auftreten. Zwei davon will ich hier vorstellen.


Der Schmetterlingshaft Libelloides ottomanus kommt in Griechenland und in der Türkei vor und lebt in offener Macchie und Phrygana. Er flattert in charakteristischer Weise ein paar Meter weiter, wenn er aufgescheucht wird und setzt sich dann in dieser Art auf einen senkrechten Halm.


Unter den Ameisenjungfern ist Palpares libelluloides die größte europäische Art. Wie bei allen Netzflüglern sind die Flügel dicht und auffällig geadert. Die sehr breiten Flügel dieser Art tragen ein unregelmäßiges Fleckenmuster.

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