Traubenhyazinthen, Muscari

Unter den Liliengewächsen im weiteren Sinn (heute zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) gerechnet) gehören auf Naxos die Traubenhyazinthen (Muscari) zu den häufigsten und auffälligsten Arten. Sie setzen im Frühling in der naxiotischen Landschaft hübsche, intensiv blaue Farbtupfer.

Die verschiedenen Traubenhyazinthen-Arten sind einander sehr ähnlich und teilweise nur bei genauerem Hinsehen zu unterscheiden. Alle Arten besitzen lange, schmale, grundständige Blätter und einen unbeblätterten Blütenstand mit zahlreichen kleinen, blauen, etwa glockenförmigen Blüten. Im unteren Teil des Blütenstands stehen fruchtbare Blüten, während der obere Teil aus leuchtender gefärbten, meist kleineren, unfruchtbaren Schaublüten besteht.


Alle Traubenhyazinthen (hier Muscari weissii) besitzen lange, schmale Blätter und blaue, glockenförmige Blüten.


Muscari commutatum

Die Zwiebeln von Muscari comosum und Muscari weissii sind essbar und werden von den Dorfbewohnern gesammelt. Schon aus der Antike ist überliefert, dass sie gegessen und auch angebaut wurden. Sie wurden damals schon mit demselben Namen bezeichnet wie heute noch: volví.


So sehen die Zwiebeln der Traubenhyazinthen aus.


Und hier sind sie fertig gekocht und angerichtet: Guten Appetit!

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