Erdbeben

Griechenland ist die tektonisch aktivste Gegend Europas. Die häufigen Erdbeben werden durch die starken Plattenverschiebungen im griechischen Raum ausgelöst. Die Afrikanische Platte bewegt sich mit durchschnittlich 1,5 cm pro Jahr nordwärts auf die Europäische Platte zu. Noch schneller ist die Bewegung der Afrikanischen und der Ägäischen Platte aufeinander zu: Die relative Verschiebung beträgt bis zu 4 cm pro Jahr. Die Afrikanische Platte wird bei der Kollision unter die Ägäische Platte subduziert, wobei die Bewegung in kleinen Schüben abläuft, die sich je in einem Erdbeben äußern.

Naxos liegt nicht besonders nah an einem der aktiven Gräben oder Brüche des ägäischen Raumes. Es weist entsprechend eine vergleichsweise sehr geringe Erdbebengefährdung auf. Die Insel hat allerdings nicht immer in einer so stabilen Zone gelegen: Überall auf der Insel lassen sich Spuren vergangener Erschütterungen finden.


Entlang der Ostküste von Naxos trifft man in gewissen Abständen auf kleine Verwerfungen, die im Zuge der Aufwölbung der Insel entstanden sind. In der Verwerfung verwittert das zersprengte Gestein schneller, so dass sich oft eine Spalte bildet.


Das Gestein ist in der Spalte von zahlreichen Adern durchzogen.


Um die Verwerfung herum ziehen sich überall schmale Brüche durch das Gestein.

mehr…

Dieser Beitrag wurde unter Geologie, Griechenland, Natur, Naxos abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.