Ein abendlicher Besucher

An windstillen Frühlingsabenden sammeln sich abends oft viele vom Licht angelockte Motten und andere fliegende Tiere an unseren Fenstern und Außenlichtern an. Durch diese werden dann wieder einige Tiere angelockt, die sich von ihnen ernähren, zum Beispiel der Europäische Halbfinger, der sich häufig an und auch in den Häusern aufhält und nachts auf Mottenfang geht.


Europäischer Halbfinger

Diese Tage hatten wir noch einen anderen abendlichen Besucher, der sich nicht so häufig sehen lässt: eine Empuse. Die Empuse gehört zu den Gottesanbeterinnen und ist an den langen, gefiederten Fühlern zu erkennen. Der lange, dünne Hinterleib weist auf der Unterseite charakteristische Auswüchse auf.


Hier sitzt die Empuse auf unserem Mückengitter. Wie alle Gottesanbeterinnen benutzt sie nur ihre zwei hinteren Beinpaare zum Laufen, während sie ihre Vorderbeine in Position hält, um mit ihnen ihre Beute zu fangen.


Eine Motte wird anvisiert…


…und da hat sie ihre Mahlzeit!


Die adulten Empusen besitzen einen langgestreckten Hinterleib mit Flügeln; auch der Prothorax ist besonders lang. Dieses Exemplar ist hübsch lila und grünlich gefärbt.


Die bizarren Jungtiere tragen den Hinterleib in charakteristischer Weise nach oben gekrümmt.

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