Spaziergang in Agios Dimitris: Zur Schlucht von Spilia

Direkt an der Siedlung Ágios Dimítris mündet ein Flusstal, das man bis zu einer kleinen Schlucht entlanggehen kann. Den größten Teil des Jahres liegt das Flussbett trocken; nur nach sehr starken Regenfällen fließt das Wasser. Derartige nur zeitweise wasserführende Flüsse werden Torrente genannt.


Die charakteristischste Pflanze der Torrente ist der Oleander (Nerium oleander), der im Mai und Juni die Flussläufe mit seiner herrlichen intensiv rosa Färbung nachzeichnet (die Bilder mit blühendem Oleander stammen aus dem letzten Juni).


Die großen, duftenden Blüten werden vor allem durch Nachtschmetterlinge bestäubt.


Hier und da wächst auch eine Platane (Platanus orientalis). Platanen brauchen mehr Wasser als Oleander und kommen vor allem in den höheren, feuchteren Lagen vor.


die Schlucht von Spiliá mit ihren an die 10 Meter hohen Felswänden


Oberhalb der Schlucht liegt ein kleiner Hirtenhof namens Spiliá (Höhle). Der Name leitet sich von ausgehöhlten Felsüberhängen am oberen Rand der Schlucht ab. Eine der natürlichen Höhlungen ist von den Hirten vorn zugemauert worden, so dass sie als Unterstand und zur Käseproduktion genutzt werden konnte.

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