Ganz nach oben

Zum x-ten mal zwar, aber immer wieder schön: Wir waren mal wieder auf dem Gipfel des Zeus-Berges!


Am Anfang des Weges gibt es noch ein bisschen Schatten.


Hier schnaufen wir den Berg hinan!


Überall sitzen kleine Clausilien an den Steinen.


Trotz der Trockenheit wagen sich schon die ersten Herbst-Löwenzähne vor.


Und ein paar Herbstzeitlosen; hier mit einem Ochsenauge.


Auf dem Gipfel!


Der Steineichenwald im Steilhang scheint nicht unter der Trockenheit zu leiden.


Blick nach Moutsouna; die Blätter der Kretischen Ahorne, die kurz unter dem Gipfel wachsen, verfärben sich teilweise schon rötlich.


Apiranthos


Blick über die Tragaia


…und schließlich der Blick nach Westen mit Paros im Hintergrund.

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Spinnen

Spinnen sind ein heikles Thema für viele Menschen. Allerdings sind fast alle Spinnen, die bei uns vorkommen, völlig harmlos, und auch die, die Menschen beißen können, sind meist wesentlich ungefährlicher als die Angst sie macht (wie bei anderen tierischen Giften kann es allerdings auch bei Spinnenbissen zu gefährlichen allergischen Reaktionen kommen). Wer sich die Zeit nimmt, Spinnen ein bisschen genauer zu betrachten, wird feststellen, das sie nicht nur äußerst interessante, sondern oft auch ausgesprochen schöne Tiere sind. Hier möchte ich ein paar bei uns auf Naxos lebende Arten vorstellen, in der Hoffnung, dass manche Leser ihre Meinung über sie ein wenig revidieren. Wer sich für das Thema ganz und gar nicht erwärmen kann, braucht sich den Artikel ja nicht durchzulesen…!


Nicht alle Spinnen sind groß und furchterregend, wie man hier sehen kann…!

Viele Spinnenarten erbeuten ihre Beute in aufwändig hergestellten, artspezifischen Spinnennetzen; von ihrer Fähigkeit Spinnfäden herzustellen leitet sich ja auch ihr Name ab.


Spinnenetze im Morgentau


Eine Kreuzspinne wartet in der Mitte ihres Netzes.


Bei der Opuntienspinne liegt das Radnetz waagerecht; es fängt die Insekten auf, die gegen die darüber gespannten Fäden fliegen und abstürzen.


Trichternetze sind über den Boden ausgebreitet und besitzen einen mehr oder weniger deutlichen Trichter, der der Spinne als Versteck dient.


Hier sieht man in den Trichter hinein, in dem die Spinne sitzt und wartet; das Netz ist um den Trichter herum sehr dicht und fein gewebt.

Aber nicht alle Spinnen fangen ihre Beute in Netzen.


Die Krabbenspinnen mit ihren langen, zum Greifen ausgebildeten Vorderbeinen lauern ihrer Beute auf Blüten auf.


Die Springspinnen schleichen sich an ihre Beute an und ergreifen sie, oft durch einen plötzlichen Sprung, mit ihren Kieferklauen. Springspinnen besitzen große und sehr leistungsfähige Augen, die vorn sowie seitlich am Kopf sitzen und in alle Richtungen schauen.

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Mal-Retreat

Hier kommen noch ein paar Fotos vom Mal- und Yoga-Retreat durch Sherri Bustad und Ambika, der im Juni bei uns stattgefunden hat:


Der Tag beginnt mit gemeinsamem Yoga unter Anleitung der Yoga-Lehrerin Ambika.


Die Künstler bei der Arbeit!


Jeder findet Material, Ideen und Unterstützung für seine Arbeit.


Hier demonstriert Irina die schöne Ebru-Technik.


Mittags wird gemeinsam am großen Tisch gegessen.

Alle hoffen, dass es nächstes Jahr wieder einen Kurs gibt!

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Der Eichenschwärmer

Obwohl wir nun schon einige Jahre lang auf die Schmetterlinge achten, findet sich doch ab und an noch eine neue Art: Vor einiger Zeit saß ein Eichenschwärmer an einer der Tamarisken vor unserem Grundstück. Der Eichenschwärmer ist besonders groß (Flügelspannweite bis zu 12 cm) mit einem dicken, behaarten Körper. Der erwachsene Falter nimmt keinerlei Nahrung zu sich; die Raupe lebt auf Eichen. Die Art ist auf das Mittelmeergebiet und den Nahen Osten beschränkt.


Der große Eichenschwärmer besitzt hellbraun gefärbte Flügel mit gewelltem Rand.


Die deutlich kürzeren Hinterflügel sind leicht rötlich gefärbt.


Der lang behaarte Körper des Eichenschwärmers ist ganz besonders dick; als Nachtfalter besitzt er sehr große Augen.


Viele Schwärmer-Männchen besitzen auffällig große Fühler; zur Vergrößerung der Oberfläche sind sie oft kammartig ausgebildet. Diese Falter besitzen einen erstaunlichen Geruchssinn, mit dessen Hilfe die Männchen die Weibchen über große Entfernungen lokalisieren können, besonders bei Arten wie dem Eichenschwärmer, die nur in geringen Populationsdichten auftreten.

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Die Bergzikade

Bevor im Sommer die Mannazikaden, die Essenz des griechischen Sommers, erscheinen, hört man bei uns im Garten häufig ein Heuschrecken-ähnliches Zirpen, das ebenfalls von einer Zikadenart stammt. Es handelt sich um die Bergzikade. Mit ein bisschen Geduld sind die singenden Männchen leicht zu finden und beobachten. Mit bis zu 2 cm ist die Bergzikade ein Stück kleiner als die Mannazikade. Zu erkennen ist sie an der orange-schwarzen Färbung des Hinterleibs. Zikaden sind äußert erstaunliche Tiere, die es durchaus wert sind, dass man sie genauer kennenlernt!

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Workshop in Azalas

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Frühling…

Hier ein paar neue Fotos – es ist ja nun wirklich nicht mehr Winter!

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Der Winter ist da!

Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres ist auf Naxos der Winter eingetroffen, diesmal mit besonders niedrigen Temperaturen und besonders viel Schnee, nachdem es bislang sehr warm und trocken war (die Kinder haben vor ein paar Tagen noch im Meer gebadet). Aber den Schnee heute haben sie ganz besonders genossen – eine höchst willkommene Neujahrs-Überraschung!


Der Schneemann durfte mit nach Azalas kommen!

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Neujahrsgrüße

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Dank an alle Leser

In der letzten Zeit komme ich ja nur höchst selten dazu, neue Beiträge zu schreiben. Es gibt ein paar Themen, die schon anstehen, aber irgendwie sind immer dringendere Dinge zu tun: Kinder, Schule, Verbesserungen an den Häusern (ja, es wird wieder einiges verschönert und ersetzt) – all das braucht einfach die Zeit auf. Dieses Jahr ist es besonders eng, aber nächstes Jahr wird es hoffentlich wieder ruhiger. Trotzdem habe ich von ein paar Tagen die Grenze von einer halben Million Aufrufe auf der Azalas-Seite überschritten.

Ich danke allen Lesern ganz herzlich!

Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit!


als Weihnachtsgruß ein Foto von einem kürzlichen Frühmorgen mit Mond, Jupiter und Venus

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