Ein neuer kleiner Schmetterling

Obwohl ich die meisten bei uns vorkommenden Schmetterlinge schon fotografiert und „abgehandelt“ habe, kommt es doch vor, dass ich noch eine mir unbekannte Art antreffe. In diesem Frühsommer hat sich bei uns im Garten öfter eine kleine Bläulings-Art aufgehalten, die ich noch nicht kannte, der Kreuzdorn-Zipfelfalter. Diese Art kommt im südlichen Europa und Asien vor und ist an offene, trockene Habitate gebunden. Die Raupen leben auf Kreuzdorn.


Dieser kleine Falter gehört zu den Bläulingen, obwohl er nicht blau sondern bräunlich gefärbt ist. Für die Art charakteristisch ist der bläuliche Fleck neben der Ansatzstelle des Zipfels am Hinterflügel.


Männchen und Weibchen sehen bei dieser Art fast gleich aus.

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Die Große Mörtelgrabwespe

Die Große Mörtelgrabwespe (Sceliphron destillatorium) legt ihre Eier in aus feuchter Erde gefertigte Nester. Sie verwendet keine „Zusatzstoffe“ bei der Herstellung des Mörtels, weswegen die Nester nicht wasserbeständig sind, so dass die Wespe sie nur an regengeschützten Stellen anlegt, so unter den Dächern offener Gebäude, aber auch im Innern bewohnter Häuser. Jedes Nest besteht aus mehreren Kammern, die je ein Ei, und, als Nahrung für die Larve, mehrere Spinnen enthalten.

Diesen Sommer haben sich, wenn ich im Garten gegossen habe, stets eine ganze Reihe von Großen Mörtelgrabwespen eingefunden, um die feuchte Erde zu sammeln. Dabei formt die Wespe mit ihren Vorderbeinen einen kleinen Lehmball, den sie dann flugs davonträgt.


Die Große Mörtelgrabwespe sammelt feuchte Erde als Nestbaumaterial in unserem Garten – diesen Sommer haben sich stets mehrere Tiere versammelt, wenn ich meine Beete gegossen habe.


Hier sieht man die auffällig schwarz-gelb gefärbten langen Beine der Wespe sowie den überaus dünnen, gelben „Stiel“ zwischen Vorder- und Hinterkörper. Mit den Vorderbeinen kratzt die Wespe etwas feuchte Erde zusammen, die sie zu einem runden Ball formt.


Die Wespe ist ein ganzes Weilchen mit dem Formen des Balls beschäftigt.


Dann fliegt sie plötzlich weg – es war sehr schwer, ein Foto zu machen, bei dem man den Lehmball, den die Wespe trägt, sehen kann. Hier das beste Ergebnis.


Die Mörtelgrabwespen kleben ihre Lehmnester gern an Türrahmen oder unter die Decken von offenen Gebäuden. Es ist mir nicht gelungen, ein Foto der Wespe am Lehmnest zu machen, weil sie dort immer nur so kurz beschäftigt war.


Hier sieht man, dass das Nest je aus kleinen Lehm-Portionen zusammengeklebt ist.


Und hier ein Blick in das geöffnete Nest. Man die aufgeplatzten Puppen mit den noch nicht fertig entwickelten Tieren darin. In der obersten Kammer, in der sich keine Larve entwickelt hat, sieht man die als Nahrung für die Larve hineingelegte Spinne.

siehe auch:

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Mondfinsternis am 7. 8. 2017


Heute haben wir eine partielle Mondfinsternis, schön bei Mondaufgang zu sehen.


unbearbeitetes Foto, ohne Stativ aufgenommen (hab die Kamera auf dem Knie aufgestützt) – dafür eigentlich ganz gut!

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Sommer!

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Strandtage

Die wundervollen Strandtage im Juni – dieses Jahr mal wieder mit einem großen Sandstrand und mit vielen windstillen Tagen…


einfach paradiesisch!

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Foto-Übersichten der Pflanzen von Naxos

Weil ich die Tendenz habe, von Jahr zu Jahr die Namen der Pflanzen wieder zu vergessen, habe ich Foto-Übersichten der verschiedenen Arten, die ich bislang auf Naxos gefunden und fotografiert habe, erstellt. In der Hoffnung, dass sie auch anderen Interessierten bei der Bestimmung der Pflanzen nützlich sein könnten, hier die entsprechenden Links. Natürlich habe ich die Pflanzen der Insel noch längst nicht vollständig abgehandelt, aber die meisten der häufigeren oder auffälligeren Arten sind wohl inzwischen dabei.

Hier noch eine Anmerkung: Ich bin keine professionelle Botanikerin. Ich bemühe mich zwar sehr, alles richtig zu bestimmen, kann aber nicht garantieren, dass die eine oder andere Art falsch bestimmt ist. Abgesehen von echten Fehlbestimmungen kann es immer auch sein, dass ich zu einer auf Naxos auftretenden Art keine Literatur habe und sie entsprechend nicht erkennen kann.

Es ist nicht immer möglich, auf einem Foto sowohl einen allgemeinen Eindruck der Wuchsform und des Aussehens einer Pflanze zu geben als auch die für die Bestimmung entscheidenden Merkmale sichtbar werden zu lassen. Ich habe versucht, für jede Pflanze ein repräsentatives Foto auszuwählen; in einigen Fällen sind zwei Fotos pro Art abgebildet. In manchen Fällen richtet sich die Bestimmung nach der Größe gewisser Teile der Pflanze oder nach nur mit einer Lupe erkennbaren Merkmalen; da können die Fotos natürlich nicht viel weiterhelfen. Ein weiteres Problem bei der Bestimmung ist, dass viele Arten sehr variabel sind oder in ihren verschiedenen Lebensstadien sehr unterschiedlich aussehen, so dass es nicht immer einfach ist, sie wiederzuerkennen. Auf den Foto-Übersichten findet man Links zu den ausführlicheren Seiten über die einzelnen Arten mit weiteren Fotos und Beschreibungen.

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Naxos aus der Luft

Mal was anderes: ein Film-Trailer von Helge Heggblum mit vielen bezaubernden Luftaufnahmen von Naxos und Azalas:

Ich träume von Naxos!


die Ferienhäuser mit der Film-Drohne gesehen


Alle Bilder in diesem Beitrag sind von Helge Heggblum.


die Küste bei Azalas


Naxos-Stadt aus der Luft


die drei fleißigen Filmer am Demeter-Tempel

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…und wieder ein Mal-Kurs in Azalas!

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Frühling, Frühling!

Die schönste Jahreszeit…! Endlich wieder richtig warme Tage, wunderbare Windstille, und alles grünt, blüht, kreucht, fleucht, flattert, singt, und jubiliert!


Der Strand lädt schon zum Baden ein! Aber das Wasser ist noch kalt…


Die jungen Feigenblätter sehen fast aus wie Hände, die den Himmel greifen wollen.


Auf den Feldern wenden sich die Gewöhnlichen Lichtnelken der Sonne zu.


Die schönsten Bäume hier im Frühling: die wilde Birne.


Auch der Ginster fängt an zu blühen.


Und die Tamarisken: eine rosa Pracht!


Ein kleiner Liebling von mir: Malcolmia flexuosa naxensis, die in Strandnähe wächst. Hier als kleines einzelnes Pflänzchen…


…hier als ganzer Teppich. Die Blüten duften abends und nachts ganz wunderbar – es ist ein Vergnügen, in der Dämmerung an ihnen vorbeizugehen!


Und noch eine Lichtnelke: die hübsche Farbige Lichtnelke.


Abends fliegen nun wieder die Wiener Nachtpfauenaugen und kommen zu den Lichtern am Haus. Dieses Jahr scheint es recht viele zu geben.


Hier sieht man wie groß dieser Schmetterling ist: es ist die größte Art Europas. Leider wollte er sich nicht schöner hinsetzen und ist bald davon geflattert – mit etwas Mühe zugegebenermaßen: die großen Falter mit ihrem dicken Körper haben es mit dem Fliegen nicht ganz leicht und müssen erst warm werden, damit sie richtig vom Boden abheben können..

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Tag- und Nachtgleiche


Ach, es ist doch immer eine wunderbare Jahreszeit, die Zeit der Tag- und Nachtgleiche im Frühling! Die Sonne geht schon wieder hinter Donoússa auf, und der Sommer zwinkert uns zu…

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