Unterwasserlandschaften

Im Spätsommer und frühen Herbst, wenn es häufiger windstille Tage gibt und das Wasser schön warm ist, ist die beste Jahreszeit, um in die Unterwasserwelt bei Azalas einzutauchen. Direkt bei uns am Sandstrand und an der anschließenden felsigen Küste kann man schon beeindruckende Unterwasserlandschaften und zahlreiche interessante Bewohner des Meeres kennen lernen.


Blick über die Meeresküste in Azalas von unserem „Reinspring-Felsen“ aus


In unserer Badebucht ist der Untergrund über eine große Strecke sandig. Diese sandigen Gebiete sehen auf den ersten Blick recht leer und öde aus; sie sind aber von zahlreichen Organismen aller möglichen Arten bewohnt, die im Sand vergraben leben.


In etwas größerer Wassertiefe wächst verstreut das Tanggras (Cymodocea nodosa).


Das Tanggras ist keine Alge, sondern gehört zu den landbewohnenden Höheren Pflanzen und ist erst nachträglich wieder ins Meer gewandert. Es bildet Wurzelausläufer, so dass die Pflanzen oft in hübschen Reihen angeordnet sind.


Wenn man sich weiter vom Sandstrand entfernt, kommt man bald über felsigen Untergrund.


An vielen Stellen ragen größere Felsblöcke vom Meeresgrund auf; dazwischen ist der Boden meist von kleineren und größeren Stein bedeckt.


Um die kleine Insel herum stößt man schon in recht geringer Meerestiefe auf Seegraswiesen (Posidonia oceanica). Diese Seegraswiesen erscheinen zwar von oben recht eintönig, sie bieten aber unzähligen Meeresorganismen und auch zahlreichen Jungfischen einen Lebensraum und Unterschlupf.


Die interessantesten und vielfältigsten Bereiche der Unterwasserwelt sind die küstennahen Felsen, die von unzähligen sessilen Organismen (sowohl Algen als auch Tieren der unterschiedlichsten Arten) bewachsen sind, und an denen auch viele Fische sowie gelegentlich Krebse, Seesterne und andere bewegliche Tiere zu beobachten sind.

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