Kleine Wasserlinse, Lemna minor

Die Wasserlinsen (Gattung Lemna) standen früher in einer eigenen Familie, werden aber heute zu den Aronstabgewächsen (Gattung Araceae) gerechnet. Es gibt sieben Arten, die weltweit in Gebieten mit gemäßigtem Klima verbreitet sind. Die Wasserlinsen schwimmen auf Teichen oder aufgestauten Fließgewässern, deren Oberfläche sie vollständig bedecken können. Auf Naxos kommt die Kleine Wasserlinse (Lemna minor) vor; sie ist an nicht austrocknenden Teichen anzutreffen, sowie gegebenenfalls auch auf Flüssen, wo diese aufgestaut sind oder sehr langsam fließen.

Die Wasserlinsen sind kleine, einfache Pflanzen: Sie bestehen nur aus einem oder wenigen Blättchen, bei denen es sich eigentlich um Phyllokladien handelt, d.h. blattartig verbreiterte Stängel. Die Phyllokladien besitzen luftgefüllte Hohlräume, aufgrund derer sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Außerdem besitzt das Pflänzchen eine herabhängende Wurzel, mit der sie Mineralien aufnimmt und die zur Stabilisierung dient. Die Kleine Wasserlinse pflanzt sich hauptsächlich vegetativ durch Sprossung fort. Ihre Blüten sind stark reduziert: Die männliche Blüte besteht nur aus einem Staubblatt, die weibliche nur aus dem Griffel mit einer Narbe.


Die Kleine Wasserlinse kommt auf Naxos in nicht austrocknenden Gewässern vor wie hier einem kleinen Teich an einer Quelle.


Auch auf langsam fließenden Flüssen ist sie hier und da anzutreffen.


Das kleine Pflänzchen besteht nur aus wenigen Blättchen und einer herabhängenden Wurzel, mit der die Pflanzen Mineralien aufnimmt.

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