Strandtag in Kastraki

Zweiter Weihnachtstag – und wir beschließen zur Feier des Tages einen Ausflug zu den großen Sandstränden an der Südwestküste von Naxos zu unternehmen. Das Wetter erscheint gut genug: Es ist zwar recht kühl und etwas wolkig, aber die Sonne schaut doch immer wieder heraus. Also machen wir uns auf den Weg zu einem Ausflug nach Kastráki.

Wir fahren mit dem Auto bis zum Kap von Kastráki und parken an der Bauruine einer größeren Hotelanlage, die hier schon seit vielen Jahren die Landschaft verunziert. Dann laufen wir quer durch die Wacholder-bestandenen Dünen zu einer der zahlreichen Buchten, die hier liegen.


In der Gegend von Kastráki steht ein schöner, grober Granit an, der den Sand für die großen Sandbuchten liefert.


Wir gehen zwischen den Felsen auf Entdeckungsreise.


Die Granitfelsen sind an der Wasserlinie dicht mit diversen Braunalgen bewachsen.


Wir finden eine mir noch unbekannte Art, Dictyota linearis (ganz vorn).


Auch unter den Grünalgen sind zwei Arten neu für mich, hier Flabellia petiolata.


Und hier Caulerpa prolifera mit auffälligen, leuchtend grünen „Blättern“.


Die Felsküste entlang gehen wir zur nächsten größeren Bucht.


Was für ein malerisches Fleckchen!


An einem Teil des Strandes liegt eine rote Steilküste.


-ohne Worte-


Das Meer verlockt…


Wer traut sich hinein?


Na also!


Die ganz Tapferen schnorcheln sogar.


Andere ziehen es vor, sich im Sand zu tummeln…


…oder Schnecken zu sammeln.


Im Treibgut des Strandes finden sich Bimsstein, Kohlestückchen und viele meist winzig kleine Schnecken und Muscheln.


Und Krebse: Hier eine Schwimmkrabbe (Portunus hastatus), die wir zum ersten Mal entdecken.


Man kann sich an den schönen Mustern der Wellen einfach nicht sattsehen..!


Aber es ist auch herrlich, einfach den Strand entlang zu laufen…


…und wieder zurück…


Leider geht die Sonne im Winter viel zu schnell unter…

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