Einsame Buchten bei Panormos

Von Azalas aus fährt man etwa 16 Kilometer bis zum Südende der Insel mit der malerischen, gut geschützten Bucht Pánormos, an der es zwar keine Übernachtungsmöglichkeiten gibt, zu der aber im Sommer doch recht viele vor allem griechische Urlauber zum Baden kommen. Westlich an diese Bucht schließt sich ein einsamer, gänzlich unerschlossener Küstenstreifen mit mehreren nur zu Fuß zu erreichenden Kiesbuchten an. Heute wollen wir die nächsten dieser Buchten erkunden (für eine längere Wanderung ist es zu heiß!).


Blick zurück auf die Bucht von Pánormos


Am Wegrand liegt eine neue, kleine Kapelle, im Hintergrund Herakleia.


Ein ausgemeißelter Marmorblock, der als Viehtränke diente; dahinter, mit einer Steinplatte und einem Stück Sperrholz abgedeckt, der zugehörige, etwa 6 m tiefe, jetzt völlig trockene Brunnen.


Wir sind ganz allein, nur einmal fährt, in einiger Entfernung von der Küste, ein Fischerboot vorbei.


Die erste Bucht westlich von Panormos: ein kleiner, hübscher Kiesstrand.


Der Johannisbrotbaum ist die Charakterart der heißesten, trockensten Regionen der Ägäis, und kommt hier an der heißen Südküste von Naxos, recht häufig vor.


Auf einem kleinen Ziegenpfad geht es durch die trockene, schüttere Wacholder-Macchie.


Hier kommen die nächsten Buchten in Sicht: Wir laufen bis zur kleinen Halbinsel. Im Hintergrund ist die Südspitze von Naxos zu sehen.


Es gibt nur wenige Spuren menschlicher Präsenz wie dieses verlassene, verfallene Steinhaus.


Hier an dieser idyllischen Bucht mit feinem Kies wollen wir Steine sammeln.


Die bunten Kiesel sind wunderschön.


Am Rand der Bucht sind die unregelmäßigen Fluss-Ablagerungen vom Meer zu einem hübschen Mosaik abgeschliffen worden.


Ich gehe bis auf die kleine Halbinsel, die sich an die Bucht anschließt.


Oben auf der Halbinsel wachsen Wacholderbüsche und Mastixsträucher.


Die Spitze besteht aus beeindruckenden, vom Meer abgeschliffenen Marmorfelsen.


Was für eine dramatische Felslandschaft!


Ich scheuche eine Krähenscharbe auf.


Der Horizont ist fast lückenlos mit Inseln besetzt: Hier der Blick nach Südosten mit den beiden Koufonisia, Keros und im Hintergrund Amorgos.


Und hier schaut man nach Südwesten mit Schinousa, Herakleia und im Hintergrund Ios.


der Blick zurück auf „unsere“ Kiesbucht


Und hier die Ausbeute: Was wohl jeder kleine Kieselstein für eine Geschichte zu erzählen hätte, wenn er reden könnte?

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