Fanari 2

– Glockenblumen und Geier

Beim Dorf Apiranthos kann man in einer schönen kleinen Wanderung den zwischen dem Zeus-Berg und dem Massiv des Koronos gelegenen 883 Meter hohen Fanari besteigen. Einen abendlichen Aufstieg auf den Fanari habe ich schon an anderer Stelle beschrieben; hier jetzt ein paar Bilder von unserer letzten Besteigung.


der Rückblick auf das Dorf Apiranthos kurz nach dem Beginn des Aufstiegs


Auch jetzt, spät im August, gibt es noch vereinzelt blühende Pflanzen wie hier der Dornige Hauhechel, Ononis spinosa, leicht erkennbar an den sitzenden rosa Blüten und den spitzen, hellbraunen Dornen.


Wir finden auch ein kleines blassgelbes Nelkengewächs.


Den größten Teil der Strecke läuft man einen breiten, gepflasterten Weg entlang – einer der schönsten Wanderwege der Insel.


Das letzte steile Stück bis zum Gipfel muss man eine gewundene Steintreppe hinaufklettern.


Und nun der Ausblick: Nach Nordwesten über das Dorf Moni…


…nach Südwesten über die Tragaía…


…nach Norden zum wolkenbedeckten Koronos-Massiv…


…und nach Nordosten über das bewaldete Hochtal nördlich von Apiranthos Richtung Azalas.


Hier sieht man in der Bildmitte den steilen Granithügel, auf dem die venezianische Festung Apano Kastro liegt.


Ein schöner Kletterfels steht mitten auf dem Gipfel.


In dieser Felswand liegt, über einen schmalen Sims zu erreichen, eine kleine Höhle.


Dieser malerische Zickzackpfad klettert Richtung Moni hinab.


Auf dem Gipfel blüht eine kleine, mehrjährige Glockenblume, vermutlich Campanula heterophylla, eine Art, die nur in der zentralen Ägäis vorkommt.


Sie besitzt lang zugespitzte Kelchblätter.


Die Blüten sind zart behaart.


Ein Gänsegeier fliegt nah an uns vorbei, einer der etwa 30 Exemplare, die noch auf Naxos übrig sind – eine der großen ornithologischen Besonderheiten der Insel.


Und zum Schluss wieder der Abstieg über die steile Steintreppe.

siehe auch:

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