Gästebuch/Forum

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Winter auf Naxos: Kaleidoskop der Jahreszeiten

Von einem 24. Dezember erwartet sich jemand, der aus München kommt, etwas anderes als dass er gleich ins Schwitzen gerät, wenn er sich nach Ankunft der Fähre auf einen ersten Frappé in die Sonne setzt. Bei der Fahrt über die Insel Richtung Azalas sind die Platanen natürlich winterlich kahl und der Wind treibt die Blätter über die Straße, aber nach Winter – in unserem Sinne – sieht es trotzdem nicht aus. Ein paar Wiesen sind richtig saftig grün und übersäht mit kleinen gelben Blüten. Und dann fallen dicke bunte Kleckse in der Landschaft auf – je höher man in die Berge kommt. Der Bergahorn leuchtet in allen Farben, mit kleinen Blättern vor allem in Grün- und Rotschattierungen.

Kaum angekommen begegnet uns Angeliki, die gerade auf dem Weg zum Strand ist, um noch eine Runde zu schwimmen. Das geht also auch noch. Die spätsommerliche Stimmung bleibt, auch wenn die Sonne jahreszeitlich passend früh untergeht. Und das Haus ist dank dem wunderbar funktionierenden Kamin schnell gemütlich warm.

Der Sonnenaufgang am Morgen – ein zauberhaftes Farbenspiel, jeden Tag komplett anders. Das Meer – den einen Tag spiegelglatt, dann wieder stark aufgewühlt und wild. Es bleibt erst mal warm, aber dann folgen stürmische Tage. Es ist bedeckt und das Meer tobt. Man muss sich vor dem Wind schützen, aber so richtig kalt ist es auch jetzt nicht. Herbstlich eben. Und dann wird es doch noch ganz plötzlich kalt. Man blickt in Richtung Apiranthos und sieht, dass die Insel eine weiße Mütze bekommen hat. Es geht jetzt ganz schnell. Nach ein paar Stunden sind die Berge bis tief hinunter verschneit. Einen Schneemann auf Naxos sieht man auch nicht alle Tage…
Aber ehe man sich versieht – die Pracht hält einen Tag und dann wird es Stunde um Stunde wärmer und in der gleichen Geschwindigkeit verzieht sich der Schnee wieder immer weiter nach oben. Dann läuft das Wetter rückwärts, wie es gekommen ist. Erst die Herbstkühle und dann scheint die Sonne wieder so intensiv, dass man im Hemd in der Sonne sitzt. Und die Kinder rennen wieder unbeeindruckt barfuss umher. Nur im Schnee hatten sie Schuhe an.

Diese Jahreszeit übt einen besonderen Reiz aus: Es fällt nicht schwer zu glauben, dass wir die einzigen Fremden hier um diese Zeit sind. Das Leben läuft ruhig, die Einheimischen, die auch im Winter hier wohnen, leben ihren ganz normalen Alltag. In Moutsouna hat zu Weihnachten eine Fischtaverne und ein Cafe geöffnet, spontan werden wir auf ein Glas Retsina eingeladen. Am nächsten Tag wird sogar gekocht und der Kamin angezündet. In den Dörfern der Umgebung erntet man erstaunte Blicke – wer hat sich um diese Zeit hierher ‚verirrt‘?
Es ist der ideale Ort zwischen den Jahren – noch mehr Musse, noch mehr Ruhe als sonst; ideal um das Jahr ausklingen zu lassen.

von Christoph und Dina, Jan. 2016

Paradies

Alles haben wir so vorgefunden, wie es beschrieben war. Allerdings hat die Lage unsere Erwartungen weit übertroffen, abgelegen aber paradiesisch schön und perfekt zum Faulenzen. Baden und Griechenland genießen.

von Ute P., Sept. 2016

Traumurlaub

Wir waren begeistert von der Schönheit der Insel, des Meeres, von der Gastfreundschaft von Astrid und Nikos und den wunderbaren Wandermöglichkeiten. Die Kinder waren begeistert von der Nähe zu dem kleinen Sandstrand, dem klaren Wasser und ihren Spielkameraden. Alles, was auf der Homepage steht, haben wir so angetroffen. Die Landschaft und das Meer sind allerdings noch schöner als auf den Bildern dargestellt :-). Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch in Azalas!

von Annegret und Wolfgang, Aug. 2014

Es gibt noch Paradiese

Wir waren heuer das erste Mal an diesem – zugegeben – etwas abgelegenen Ort und waren restlos begeistert – nicht nur von dessen Schönheit, sondern auch von der Gastfreundschaft von Astrid und Nikos, die in der heutigen Zeit ihresgleichen sucht. Sie sind Selbstversorger im besten Sinne, bauen Gemüse an, machen biologischen Wein und Olivenöl und Nikos bäckt das beste Brot der ganzen Insel! Mit einem Mietauto kann man gut die ausgesprochen schöne Insel erkunden, der kleine, nahegelegene Hafenort Moutsouna ist ganz entzückend, dort gibt es auch Restaurants und ein Kaffeehaus. Azalas ist für Kinder jeglichen Alters sehr gut geeignet, der kleine Sandstrand geht sehr flach ins Meer und es gibt immer etwas zu entdecken. Wenn Zeit ist, organisieren die Gastgeber auch einen kleinen Ausflug. Wer einen ruhigen und erholsamen Urlaub verbringen will und den Trubel mancher Hauptferienorte und Ressorts nicht mag, der ist bei Astrid und Nikos genau richtig.

von Lydia, Juli 2014

Erholung pur

Nachdem wir an Ostern dieses kleine Paradies entdeckt und genossen hatten, bin ich in den Pfingstferien direkt noch einmal mit meinen Töchtern für eine Woche dorthin geflohen. Abschalten wird einem dort sehr leicht gemacht. Der Blick über das Meer, der kleine Strand mit der vorgelagerten winzigen Insel, die Stille und die Freundlichkeit der Besitzer – das alles findet man nur noch selten. Zum nächsten Ort mit Einkaufsmöglichkeiten fährt man ca. 25 min bergauf, nach Naxos, der Inselhauptstadt mit schönen Geschäften und Restaurants sind es ca 60 min. Dazwischen liegt eine wunderschöne Landschaft mit kleinen Bergdörfern. Versorgungsprobleme bekommt man trotzdem nicht. Astrid und ihr Mann backen mehrmals die Woche frisches Brot, Salat, Gemüse und Kräuter, sowie Olivenöl, Zitronen und natürlich Wein gibt es aus eigener Produktion.Manchmal wird man auch von der Familie zum Essen eingeladen. Danach werden die Instrumente herausgeholt und es wird zusammen gesungen. Die kleinen gepflegten Häuser sind einfach aber liebevoll eingerichtet, in der Küche findet man alles Notwendige. Ein Urlaubsdomizil für Naturliebhaber und Menschen die die Stille mögen, aber auch für Familien mit Kindern. Die finden dort nämlich Spielkameraden, jede Menge Platz und einen Strand der flach genug ins Meer geht, dass auch kleinere Kinder gut planschen können. Wir werden auf jeden Fall wieder dorthin in Urlaub fahren.

von Kirsten, Juni 2012

Wiederentdeckung

Wer Griechenland – Festland und Inseln – ein wenig kennt, hat über die Jahre hin auch die Wirkungen des Massentourismus erfahren. So kann man z.B. Mykonos gänzlich vergessen, und auch Kretas Nordküste ist von den Verheerungen der Touristenströme nicht verschont geblieben. Die Insel Naxos bildet hier eine Ausnahme, und – man glaubt es kaum – der bergige Ostteil der Insel bezaubert durch seine wilde Landschaft ebenso wie durch Bergdörfer, in denen das Leben noch nicht zur Gänze an die Tourismusindustrie ausgeliefert wurde. Wer diese Ursprünglichkeit wieder entdecken will, ist in Azalas bestens aufgehoben. Die Gastgeber sind liebenswert und kümmern sich sehr herzlich um ihre Gäste. Von der Terrasse der im Naxos-Stil erbauten massiven Naturstein-Häuser sieht man auf die Ägäis und das verlockend klare Wasser. Allerdings: die traumhafte Lage hat auch ihren Preis. Es führt nämlich keine Autobahn nach Azalas, und das ist auch gut so. Der Feldweg von Moutsouna zur Bucht von Azalas vermittelt Reiseeindrücke aus vergangener Zeit: es geht buchstäblich über Stock und Stein. Aber wer wollte sich beklagen, wenn Azalas als Preis winkt?

von Torsten, Juli 2011

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