Von Melanes nach Potamia

Vom Kouros von Mélanes bei Flerió kann man über einen hübschen alten Pfad nach Áno Potamiá laufen. Der nur einen guten Kilometer lange Weg überquert die sanfte Anhöhe zwischen den zwei Dörfern; er führt durch niedrige Strauchvegetation und durch alte, nicht mehr bewirtschaftete Felder.


Ein hübscher kleiner Spazierweg führt vom Kouros von Mélanes (bei Flerió) nach Áno Potamiá.


Auf jedem Spaziergang kann man neue Pflanzen entdecken: hier die Geaderte Kreuzblume (Polygala venulosa), die ich auf Naxos bis jetzt nur an dieser Stelle gefunden habe.


Wie bei allen Kreuzblumen besitzt ihre Blüte eine deutliche Röhre und oben Flügelartige, unten gefranste Spitzen. Die hinteren Kelchblätter sind groß und einem Blütenblatt ähnlich; bei dieser Art sind sie deutlich geädert.


In einem aufgegebenen Feld liegt ein kleines Steinhaus (mitátos).


Auch die Johanniskräuter, hier Hypericum perfoliatum, gehören zu den Arten, die erst Ende des Frühjahrs blühen.


Der Pfad führt zwischen erst seit kurzem aufgegebenen Feldern entlang.


eine Ophrys-Art (vermutlich O. scolopax)


Der Spazierweg ist zwar nur recht kurz, aber sicher einer der schönsten auf Naxos.


der Hasenkümmel (Lagoecia cuminoides), ein spätblühender Doldenblütler


An manchen Stellen ist der Pfad mit Steinen gepflastert.


Es ist schade, dass all diese Felder nicht mehr bewirtschaftet werden und langsam von Sträuchern überwuchert werden.


Die Kretische Hundszunge (Cynoglossum creticum) besitzt deutlich lila geaderte Blütenblätter.


Die Früchte sind mit kurzen widerhakigen Stacheln besetzt.


Nun geht es in das Tal von Potamiá hinab.


Am Wegrand liegen zwei Maultier-Packsättel.


Die Steinplatten des Weges sind an den abschüssigen Stellen „gepickt“, damit sie bei Nässe nicht so rutschig sind.


Kurz vorm Dorf liegen rechts und links des Weges Olivenhaine.


Direkt gegenüber der Kirche von Áno Potamiá trifft der Pfad auf die Fahrstraße.

siehe auch:

Zum Inhaltsverzeichnis

Schreibe einen Kommentar