Agia Kyriaki bei Apiranthos

Eine besonders interessante byzantinische Kostbarkeit ist die kleine Kirche Ágia Kyriakí nördlich von Apiranthos. Sie stammt aus dem 9. Jahrhundert n. Chr., der Zeit des Bildersturmes. Bedauerlicherweise ist sie in einem sehr schlechten Zustand: Die bedeutsamen Wandmalereien müssten dringend restauriert werden, um ihren endgültigen Verfall zu verhindern.

Hier findet man die Lage der Kirche bei Google Earth.

Ein schöner Wanderweg führt von Apiranthos zur Kirche Ágia Kyriakí und weiter zu den Schmirgenminen.


Die kleine Kirche Ágia Kyriakí liegt nördlich von Apiranthos auf dem Hügel, der etwa in der Bildmitte zu erkennen ist.


Sie liegt oberhalb eines alten, malerischen Olivenhaines.


Die kleine, zweischiffige Kirche stammt aus dem 9. Jahrhundert.


Ansicht von Süden; links ist der nachträgliche Vorbau auf der Westseite zu sehen, der den nach Westen schauenden Eingang vor den von dort kommenden bösen Mächten schützen sollte.


Der westliche Vorbau von innen; rechts der ehemalige Eingang der Kirche.


Der ursprüngliche Eingang war aus mächtigen Steinblöcken errichtet.


Bemerkenswert ist die Ausleuchtung des Kircheninnenraumes durch nur wenige, kleine Fensterlücken: Es ist, als würden die Kuppeln von unten angestrahlt.


In der Kirche sind bemerkenswerte Wandmalereien aus dieser Epoche erhalten.


Während dieser Zeit, dem Bildersturm, wurden keine Heiligen abgebildet, sondern die Kirchen hauptsächlich mit nicht-figürlichen Ornamenten geschmückt.


An den Wänden des Altarraumes sind Hähne abgebildet.


Die Hähne tragen merkwürdige Halstücher.


das kleinere, südliche Schiff


Hier sind in der Kuppel des Altarraumes Heiligenbilder erhalten; sie stammen vermutlich aus einer späteren Zeit.

Der kulturelle Verein von Apiranthos bemüht sich seit einiger Zeit, Gelder dafür zu finden, dass die Kirche restauriert oder zumindest vor dem Verfall bewahrt werden kann. Es ist sehr zu hoffen, dass sie mit ihrem Anliegen auf offene Ohren stoßen werden.

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