Agia Kyriaki und Schmirgelminen

Von Apiranthos aus kann man auf einem schönen, gut erhaltenen alten Wanderweg über die interessante kleine byzantinische Kirche Ágia Kyriakí zu den Schmirgelminen laufen, und von dort über einen kleineren Pfad bis nach Azalas zurück. Für die ganze Strecke braucht man bei langsamem Schritt (mit Kindern) knapp 4 Stunden.


Der ausgeschilderte Wanderweg beginnt bei der Dorfkirche von Apiranthos; man geht unter der Straße Richtung Kóronos hindurch.


Hier steht ein Hinweischild auf die byzantinische Kirche Ágia Kyriakí, an der der Wanderweg vorbei führt.


Das Hochtal nördlich von Apiranthos, an dessen Rand der Weg entlang führt, gehört zu den waldreichsten Regionen der Insel. Hier eine rieisge Kermeseiche.


Blick über das ehemals sehr stark bewirtschaftete Tal


Der Weg war früher die „Hauptverkehrsstraße“ zu den Schmirgelminen; entsprechend ist er größtenteils sehr breit und oft sorgfältig mit Platten ausgelegt.


An vielen Stellen wächst neben dem Pfad ein Wald aus jungen Kermeseichen und Immergrünem Ahorn.


Sehr angenehm ist, dass man den ersten Teil der Strecke überwiegend im Schatten läuft.


Allmählich geht es talabwärts, Richtung Nordosten. Der Wald hört nach und nach auf und die Hänge sind mit Zwergstrauchvegetation bewachsen.


Jetzt, im Juli, blüht nur noch der Kopfthymian.


Das Tal wird von Marmorfelsen überragt.


Auf den Schichten mit Schiefergestein wächst einförmige Phrygana aus Dorniger Bibernelle.


Ein alter Dreschplatz zeugt davon, dass hier früher Getreide angebaut wurde.


Blick nach Norden; etwa in der Bildmitte ist der Hügel mit der Kirche Ágia Kyriakí erkennbar.


Der Weg führt über diese Brücke.


Felsformationen


Auch hier ist der Pfad streckenweise sorgfältig mit Platten ausgelegt.


Auf den Feldern seitlich des Weges wachsen alte Olivenbäume.


Im Osten ragt diese Steilwand auf.


Auch in den steilen Felsen können einige Bäume gedeihen.


Die Kirche liegt oberhalb eines Ölbaumhaines.


Die kleine, zweischiffige Kirche stammt aus dem 9. Jahrhundert.


An den Wänden des Altarraumes sind diese bemerkenswerten Hähne abgebildet.

Mehr Fotos von der Kirche und ihren Wandmalereien gibt es hier.


Auf dieser kleinen Ebene wurde früher Getreide angebaut.


Kurz hinter der Kirche kommt das Kap in Blickweite.


Nun öffnet sich auch der Blick in das Tal mit den Schmirgelminen.


Hier stößt der Pfad auf eine Fahrtstraße; wenn man diese ein wenig nach links geht, stößt man jedoch bald wieder auf den alten Pfad, der kürzlich sorgfältig von Sträuchern gesäubert und instand gesetzt worden ist.


Der Pfad führt an einer schönen Quelle vorbei.


Der feuchte Hang ist mit großen Platanen bestanden.


Im Tal stößt man wieder auf die Fahrstraße, die man nun ein ganzes Stück entlang gehen muss. Hier stehen diese Häuserruinen, in denen ehemals die Schmirgelarbeiter übernachtet haben.


Ein paar Eindrücke von den bizarren Überresten der Schmirgelseilbahn…


… die hier gewagt über den Berg Richtung Kóronos klettert.


Schmirgelschutt und Verladestation


In der letzten Kehre der Straße verlassen wir diese wieder und laufen auf einem kleinen Pfad (links im Bild) nach Azalas zurück.


Mond und Masten


altes, verlassenes Haus am Wegrand


Wir erreichen die Ebene von Azalas, als es schon fast dunkel wird; hier der Blick zurück in das Tal mit den Schmirgelminen.

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