Für wen nicht?

Auf dieser Seite will ich kurz beschreiben, für wen unsere Ferienhäuser (oder Naxos allgemein) nicht so gut geeignet sind.

Im Sommer (die zweite Hälfte des Juni, Juli und August, manchmal auch Teile des September) ist es in Griechenland heiß, d.h. in diesen Monaten ist es als Urlaubsziel für hitzeempfindliche Menschen nicht so empfehlenswert. Naxos weist unter den am Meer gelegenen Orten Griechenlands relativ niedrige Sommertemperaturen auf – wegen der Lage mitten im Meer ist das Klima vergleichsweise mild. Außerdem ist es bei uns in Azalas sehr trocken, also nicht schwül, so dass die üblichen Sommertemperaturen von meist etwas über 30°C vergleichsweise gut auszuhalten sind. Trotzdem, im Sommer ist es heiß, die Sonne ist sehr intensiv, und es kühlt sich auch nachts kaum ab. In den beiden letzten Jahren (2016 und 2015) waren die Sommer vergleichsweise angenehm, und echte Hitzewellen sind uns gänzlich erspart geblieben. Außerdem sind die Ferienhäuser sind mit Klimaanlagen ausgestattet. Aber wie dem auch sei, für Menschen, die keine Hitze vertragen können, ist Griechenland im Sommer kein geeignetes Reiseziel.

Entsprechendes gilt für Menschen, die keinen Wind mögen. Im Sommer (Juli und besonders August) ist es auf Naxos fast immer windig (Windstärken um 5 – 6 Beaufort); dieser meltémi sorgt dafür, dass die Hitze erträglich bleibt, kann aber auf die Dauer etwas anstrengend sein. Die windstillsten Monate auf Naxos sind im Allgemeinen April, Mai und Juni; auch im September gibt es meist windstille Tage. Im Winter hat es in den letzten Jahren häufig längere windstille oder wenig windige Perioden gegeben, oft mit ganz wunderbar mildem Wetter; aber oft weht auch im Winter ein kräftiger, kalter Nordwind und gelegentlich kann es sehr stürmisch sein. Naxos ist nicht umsonst das Paradies der Windsurfer in Europa – wer windsurfen will, kommt im Sommer garantiert auf seine Kosten. Wer keinen Wind mag, für den ist Naxos insbesondere im Sommer weniger geeignet.

Unsere Ferienhäuser sind außerdem kein geeigneter Ort für Menschen, die gern ausgehen, shoppen oder Bar und Disco besuchen wollen oder die an „organisierten Stränden“ baden möchten. Bis nach Naxos-Stadt und zu den Touristen-Gegenden zu einem Einkaufsbummel oder abendlichem Ausgehen ist es weit – eine Stunde Fahrt über kurvige Straßen. In den Sommermonaten kann man in Moutsouna in einem kleinen Minimarkt alles notwendige einkaufen, aber für ein größeres Angebot und während der übrigen Monate muss man zum Einkaufen in die nächsten größeren Dörfer fahren. Im Sommer ist in Moutsouna „einiges los“, und man kann abends schön essen gehen – von Mitte Juli bis Mitte August ist es überall auf Naxos recht voll -, aber im Allgemeinen und insbesondere in den übrigen Monaten des Jahres ist es bei uns still und ruhig, geeignet für Menschen, die Entspannung und Frieden suchen und mit sich und der Natur allein sein können und wollen. Wer Rummel, organisierte Strände, Unterhaltung und ein großes Angebot an Aktivitäten sucht, sollte sich lieber an die touristischere Westseite von Naxos halten.

In der näheren und weiteren Umgebung von Azalas wird keine intensive Landwirtschaft betrieben und keinerlei Chemie gespritzt. Entsprechend gibt es bei uns im Garten (gottseidank!) noch viele Insektenarten. Mücken oder Moskitos gibt es bei uns viel weniger als im Westen von Naxos, dennoch können sie im Frühsommer gelegentlich etwas lästig werden, allerdings hauptsächlich an windstillen Tagen. Manchmal treten auch Fliegen, Ameisen, Wespen oder Hornissen in größerer Zahl auf, wie es in der Natur eben vorkommt. An unseren Ferienhäusern haben wir Mückengitter vor den Fenstern installiert, so dass man ungebetene Gäste recht gut fernhalten kann, wenn man die Tür geschlossen hält; außerdem gibt es Mückennetze für die Betten, die aber erfahrungsgemäß eher selten nötig sind. Ferner kommt auf Naxos eine giftige Schlange vor, die Sandotter, der man (sehr selten) auf Spaziergängen begegnen kann; sie ist aber nicht angriffslustig, und ich habe noch nie erlebt, dass jemand gebissen wurde. Im flachen Wasser am Sandstrand leben kleine Petermännchen (eine Fischart mit Giftstacheln); es kommt aber fast nie vor, das jemand gestochen wird; außerdem ist das Gift leicht zu neutralisieren, indem man die gebissene Stelle in heißes Wasser hält. Quallen gibt es bei uns nicht. Im Sand und an den Felsen in der Nähe des Sandstrandes gibt es auch keine Seeigel, wohl aber an den Felsküsten und an der kleinen Insel in unserer Bucht; wenn man dort an Land gehen will, ist es ratsam, Plastikschuhe zu tragen und eine Taucherbrille zu benutzen, so dass man sehen kann, wo man hinfasst.

Schließlich muss hier noch ein Wort zu unserer Straße gesagt werden. Die letzen 2,5 km der Straße zu uns sind Erdstraße. Bei den winterlichen Regenfällen leidet diese unter Umständen, so dass sie im Lauf des Winters etwas steinig und holperig wird. Während längerer Regenperioden im Winter (die aber sehr selten vorkommen) kann die Straße stellenweise aufweichen, so dass sie dann ohne Vierradantrieb für ein paar Tage schwer zu befahren ist. Wieder geglättet wird die Straße meist im Lauf des Juni. Im Winter und Frühjahr ist es ratsam (fragen Sie bei uns nach), sich ein etwas „hochbeinigeres“ Auto zu mieten; ein Jeep muss es aber normalerweise nicht sein.

Und als letzten Punkt: In unseren Ferienhäusern gibt es keine Fernseher (wichtige Fußball-Spiele können Sie bei uns oder in Moutsouna in der Taverne sehen). Sie haben in Ihrem Haus Internet-Zugang (per Wlan) zu inzwischen recht schnellem Internet; in der letzten Zeit hat dieses zuverlässig funktioniert. Auf jeden Fall können Sie sich an unserem Wohnhaus (direkt hinter den Ferienhäusern) ins Internet einloggen.

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