Fische

Bei unseren letzten Schnorchelgängen sind wir vielen Fischen diverser Arten begegnet. Es ist nicht ganz einfach, einigermaßen brauchbare Fotos der Fische zu schießen – hier ein paar Versuche:


Fische sind nicht einfach zu fotografieren; sie schwimmen einfach immer weg. Hier sieht man im Vordergrund zwei Braune Kaninchenfische, eine aus dem Roten Meer eingewanderte Art, die sich immer mehr ausbreitet, und im Hintergrund einen Schwarm Meeräschen.


Oft trifft man auf gemischte Schwärme verschieder Brassen und Lippfische, so wie hier ein Schwarm Goldstriemen mit einzelnen Lippfischen (hier Symphodus doderleini und S. quinquemaculatus; außerdem schwimmt ein Meerpfau daher).


Im flachen Wasser sind über Felsböden mehrere Brassenarten häufig anzutreffen, hier die Ringelbrasse.


Die Marmorbrasse ist etwas seltener; man erkennt sie am langgestreckten Kopf und den zahlreichen Querstreifen. Sie hält sich meist über Sandböden auf.


Und eine weitere Brassen-Art: die Spitzbrasse, die abwechselnd dünnere und breitere Querbinden trägt.


Die kleinen Meerpfauen gehören bei uns zu den häufigsten Fischen im flachen Wasser. Sie leben in Revieren, in denen sie unermüdlich umher schwimmen, was das Fotografieren nicht gerade einfach macht.


Auch Symphodus doderleini mit dem dicken schwarzen Längsstreifen auf dem Körper gehört zu den Lippfischen. Diese Art ist bei uns ebenfalls recht häufig zu sehen.


An Felsen sieht man oft die kleinen Mönchsfische herumschwimmen. Während die erwachsenen Mönchsfische dunkelbraun gefärbt sind, fällt bei den Jungtieren ein leuchtend blauer Streifen am Kopf auf; noch kleinere Exemplare sind gänzlich blau.


Der Sägebarsch ist ein weiterer sehr häufiger Fisch an der Felsküste.


Die kleinen Schleimfische schwimmen nicht frei umher, sondern sitzen auf den Felsen und sind oft schwer zu entdecken, insbesondere wenn sie sich wie dieser Gelbwangen-Schleimfisch in kleinen Löchern verstecken.


Diesen Schleimfisch sehe ich das erste Mail: ein Zwergspitzkopfschleimfisch, der einen intensiv roten Körper besitzt wie sein naher Verwandter, der Spitzkopfschleimfisch, von diesem aber am marmorierten Kopf zu unterscheiden ist.


Und schließlich noch ein Foto (wenn auch kein sehr gelungenes) vom Meerbarbenkönig, einem kleinen orangeroten Fisch mit sehr großen schwarzen Augen, der nur selten im flachen Wasser anzutreffen ist – meist kommt er ab 10 Meter Wassertiefe vor. Er lebt an Felsen und versteckt sich gern in Spalten und Höhlungen. Die Männchen sind Maulbrüter, d.h. sie nehmen die Eier bis zum Schlüpfen in ihr Maul, um sie vor Fressfeinden zu schützen.

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