Durch die Tragaia: Von Kaloxylos nach Moni

Inmitten der Insel Naxos liegt wie ein grünes Herz die Ebene der Tragaía. Sie hat eine Höhe von durchschnittlich etwa 300 Metern über dem Meer und ist in fast allen Richtungen von Bergen umgeben. In und um die Tragaía liegen dreizehn kleinere und größere Dörfer, und die ganze Ebene ist landwirtschaftlich genutzt: Vor allem sind hier Olivenhaine angepflanzt.


Von dieser kleinen Anhöhe zwischen Kalóxylos und Moní sieht man, dass die ganze Hochebene dicht mit Olivenbäumen bestanden ist: Von oben sieht sie fast aus wie ein Wald.


Wie immer finden wir zahlreiche interessante und schöne Pflanzen, so hier das Zymbelkraut (Veronica cymbalaria), das nur an sehr feuchten Stellen gedeiht wie hier an einer Quelle.


In der Nähe wächst Fumaria capreolata, ein hübscher Erdrauch mit hängenden weißen Blüten mit dunkellila Spitzen und großen, gezähnten Kelchblättern.


Kurz vor Moní wachsen zu unserer Überraschung Ulmen, die ersten die wir auf Naxos antreffen.


Der Schopflavendel (Lavendula stoechas) besitzt im obersten Teil des Blütenstandes auffällige vergrößerte, blütenlose Tragblätter, die dieser Art zu ihrem Namen verholfen haben.


Und zum Abschluss ein kleiner Bläuling (vermutlich Glaucopsyche alexis).

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