Spaziergang um das verlassene Dorf Sifones

Beim kleinen, verlassenen Dorf Sífones an der Straße zwischen Moní und Stavrós Keramotís kann man einen schönen Spaziergang über die alten Pfade rings um das Dorf machen, wenn es einem nichts ausmacht, ab und an ein wenig zu klettern oder querfeldein zu gehen. Wir machen die kleine Wanderung Anfang Mai, als es überall grünt und blüht.


Von der winzigen, verlassenen Ansiedlung Sífones im Tal nördlich von Moní aus kann man über alte Pfade durch ein schönes, grünes, dichtbewachsenes Tal wandern.


Das kleine Dörfchen ist zwar heute nicht mehr bewohnt, aber einige Felder werden trotzdem noch bewirtschaftet.


Der Weg ist teilweise etwas beschwerlich, d.h. zugewachsen oder unwegsam aufgrund heruntergefallener Steine; außerdem dient er zugleich dem Bach als Bett und ist dementsprechend in dieser Jahreszeit an vielen Stellen nass oder rutschig.


Es ist heute feucht und nebelig in Sífones, und manche Pflanzen wie hier eine kleine Asteracee sind mit Tautropfen geschmückt.


Das Gefleckte Sandröschen (Tuberaria guttata) kommt hier sehr häufig vor.


Im Schatten der Bäume gedeiht eine auf Naxos sehr seltene Asteracee, die Östliche Gamswurz (Dorcynium orientale).


Alle Felder und Wiesen sind dicht mit Blumen bestanden.


Ein Seitental weiter kommen wir kurz unterhalb der Fahrstraße an der byzantinischen Doppelkirche des Heiligen Georgios und Jannis aus dem 10. Jahrhundert vorbei.


Diese Pflanze habe ich bislang nur hier gefunden: der Frauenspiegel Legousia hybrida.


ein Rauhblattgewächs, das ich noch nicht bestimmen konnte

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