Der Wehrturm und das Kloster von Agia

Im menschenleeren Nordwesten von Naxos, kurz vor dem kleinen Hafenort Apóllonas, liegt versteckt in einem dicht bewachsenen Tal ein kleines Kloster mit dem Namen Agiá. Auf einer Anhöhe ganz in der Nähe steht ein verfallener venezianischer Wehrturm.


Der Turm von Agiá hat wie die meisten venezianischen Wehrtürme auf Naxos einen viereckigen Grundriss und drei Stockwerke. Fenster gibt es nur im obersten Stockwerk; in den unteren befinden sich lediglich Schießscharten. Typisch sind auch die Zackentürmchen auf dem Dach.


Der aus großen Marmorblöcken konstruierte Eingang ist sehr niedrig: Nur Dionysos kann aufrecht hindurchgehen!


Vorm Wehrturm liegen Wirtschaftsgebäude mit einer alten Ölpresse.


Vom Wehrturm führt ein hübscher Pfad zum Kloster von Agiá.


Das Kloster besteht aus zwei Kirchen und einigen verfallenen Zellen.


Hier gibt es das ganze Jahr über fließendes Wasser.


Im feuchten Tal wächst eine der drei endemischen Pflanzenarten von Naxos: die Beinwell-Art Symphytum naxicola.


Die dreischiffige Klosterkirche ist Mariä Entschlafung geweiht. Die ehemaligen Zellengebäude neben der Kirche werden neuerdings renoviert.

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