Die kleine Kirche Panagia Chrysopigi bei Apiranthos

Am kleinen Hochtal Karkós auf der Passhöhe am Wanderweg zwischen Apíranthos und Danakós liegt eine überaus interessante kleine Kirche namens Panagía Chrysopigí. Auffällige Besonderheiten der Architektur der verfallenen Kirche lassen vermuten, dass es sich hier ehemals um ein mykenisches Grabmal handelte.


Hier ist kleine Kirche Panagía Chrysopigí liegt auf dem Marmorhügel oberhalb des Eichenhains im Hochtal Karkós.


Die Kirche besteht aus zwei seitlich aneinandergebauten Räumen. Die Decke des Gebäudes ist eingestürzt.


Der nördliche Teil des Gebäudes hat einen Vorbau im Westen, der höchstwahrscheinlich jünger ist. Sein Eingang ist aus großen monolithischen Marmorblöcken gefügt.


Das Mauerwerk des Hauptraumes ist sehr ungewöhnlich: Es besteht aus sehr großen, sorgfältig aneinander gefügten Steinen, die teilweise aufrecht stehen. Der Raum verengt sich nach oben hin.


Die Wände des Hauptraumes sind außergewöhnlich dick. Unten besitzen die Wände je etwa dieselbe Breite wie der Innenraum, nämlich 1,50 Meter. Durch die Verbreiterung der Wände nach oben hin sinkt dort die Breite des Freiraums auf unter einen Meter, während die Wände oben um die 1,75 Meter dick sind.

mehr…

Dieser Beitrag wurde unter Geschichte, Griechenland, Kirche, Kultur, mykenische Periode, Naxos, Sehenswürdigkeiten abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.