Immer wieder schön: Wanzen

Wer’s nicht glauben will, muss es eben selbst für sich entscheiden – ich jedenfalls finde Wanzen sehr schön und freue mich über jede neue Art, die ich im Garten entdecke. Hier die Ausbeute dieses Sommers:


Diese braun gemusterte „buckelige“ Randwanze namens Centrocoris spiniger habe ich öfter auf den Blättern unserer Gurkenpflanzen angetroffen.


Die Rhombenwanze (Syromastus rhombeus) ist an ihrem rhombenförmig verbreiterten Hinterleib zu erkennen.


Die unauffällige, gut getarnte Arenocoris waltlii besitzt deutliche Adern, Buckel und Zähne auf dem Körper und den Flügeln.


Von der Grünen Reiswanze (Nezara viridula) kannte ich bislang nur die Larven. Hier erwachsene Tiere bei der Paarung. Von anderen grünen Wanzen (Gattung Palomena) unterscheiden sie sich an den drei winzigen weißen Punkten am Vorderrand des Schildchens.


Die der Streifenwanze sehr ähnliche Fleckige Streifenwanze (Graphosoma semipunctatum) trägt schwarze Punkte statt Streifen auf dem Halsschild.


Codophila varia zeigt eine kontrastreiche Färbung mit einem ω-förmigen weißen Muster am Vorderrand des Schildchens. Sie gehört zu den Baumwanzen.


Die Schmuckwanze (Eurydema ornata) zeigt eine auffällige Zeichnung mit schwarzen Flecken und Strichen auf leuchtend rotem Grund; es gibt aber auch eine schwarz-weiße Variante. Hier sieht man beide bei der Paarung.


Bei der kleinen Weichwanze Grypocoris sexguttatus erscheint das Schildchen wie ein gelbes Herzchen zwischen den schwarzen Streifen auf den Flügeln.


Bei diesen sehr kleinen, dunkelgrauen Wanzen, die gern auf den Blüten der Wucherblume sitzen, handelt es sich vermutlich um eine Art der Gattung Psallus.


Die schwarze Cydnus aterrimus gehört zu den Erdwanzen. Diese verbringen ihr Leben im Boden, so dass man sie nur selten zu Gesicht bekommt. Sie ernähren sich vor allem von Wurzeln. Die langen Dornen an den Beinen helfen der Wanze beim Graben in der Erde. Am einen Flügel sieht man eine kleine Milbe, von der die Wanzen häufig befallen sind. 

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